Mount Buller Gipfel Spaziergang oder der lohnende „Summit Nature Walk“

Kajaker auf dem Gipfel vom Mount Buller

Kajaker auf dem Gipfel vom Mount Buller

Das Mount Buller Dorf ist im Sommer ein ziemlich ruhiges und verlassenes Nest. Eines der wenigen Winterskigebiete Australiens ist noch ein kleiner Geheimtipp jenseits des Massentourismus, um den heißen Sommermonaten zu entfliehen. Im Winter liegt hier teilweise bis zu einen Meter Schnee und man kann – den Schneekanonen sei Dank – wohl auch meist ganz gut Ski- und Snowboard fahren. Natürlich kein Vergleich zu den Möglichkeiten, die wir in Europa haben, aber immerhin. Interessant fand ich, dass viele Aussies wohl eher nach Neuseeland zum Skifahren fliegen, weil es billiger und besser ist. Am Mt Buller zahlt man für ein Tagesliftticket im Winter umgerechnet um die 80-90 Euro, dann hat man aber noch nicht geparkt (ca. 15 Eur) und sonst noch nix gemacht. Außerdem kann der Schnee ab mittags schon so sulzig werden, dass es keinen Spaß mehr macht. Und ohne die „Schneefabrik“, d.h. die ganzen Schneekanonen geht teilweise gar nichts.
Anyway, soll alles nicht unser Problem sein, denn es ist ja Sommer!

Angeschrieben ist dieser 4km lange Gipfel Rundwanderweg (Summit Nature Walk) mit 2-3 Stunden. Er beginnt gegenüber vom Arlberg Hotel, das auch das einzige Restaurant ist, was in den Sommermonaten geöffnet hat. Übrigens das Essen im Arlberg Hotel ist gut, nur die Pizza Mexicana ist sehr scharf! Die Beschilderung ist gut solange man auf dem Weg bleibt. Viele Infotafeln erzählen über Flora, Fauna und die Schneefabrik. Jetzt weiß ich übrigens auch, warum das Skifahren so teuer ist hier. Die schneienden Kanonen kosten 1300$AUS (ca. 910 Eur) pro Stunde! Sie können aus 750.000 Liter Wasser etwa 1500 Kubikmeter Schnee pro Stunde produzieren!

Die kleine Rundwanderweg genau nach unserem Geschmack hat richtig Spaß gemacht, wir haben nur einen kleinen Schock bekommen, als plötzlich am Wegesrand das Ende eines Schlangenschwanzes aus dem Gebüsch spitzte. Mit dem Unwissen, was es genau für eine Spezies war, aber mit dem Wissen, dass Australien viele der tödlichsten Schlangen beheimatet, haben wir respektvoll Abstand gehalten!

 

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