Kajaker zu Hause oder Fazit einer Weltreise

Nach 5 Monaten, 21 Flügen und mehr als 53.000 Flugkilometern einmal um die Welt sind wir nun  gesund und munter zu Hause angekommen! Es wird wohl noch eine Zeit dauern, bis wir die ganzen Erlebnisse und über 20.000 Fotos richtig ein- und aussortiert haben.
Wir werden uns bemühen, noch die letzten Stationen etwas aufzuarbeiten und hier nachzutragen, denn einige Highlights haben es aus zeitlichen Gründen noch nicht hierher geschafft. Am Ende ging es dann doch sehr schnell…

Was ist nun das Fazit der Weltreise?

Dies ist natürlich nicht in einem Satz zu sagen. Schön ist zuallererst einmal, dass man wieder bei Familie und Freunden ist! Es ist auch ganz nett, mal wieder etwas Abwechslung in seine Garderobe bringen zu können.
Glücklicherweise sind wir von größeren Ausfällen, Krankheiten oder Überfällen verschont geblieben. Bis auf den obligatorischen Dünnpfiff, Kopf- oder Rückenweh (kein Wunder beim Tragen schwerer Rucksäcke) mussten wir die perfekt ausgestattete Reiseapotheke wenig beanspruchen.

Wer eine Weltreise macht, um den Sinn des Lebens oder den Stein der Weisen zu finden wird wohl enttäuscht werden! Letztlich fühlen wir uns jetzt auch nicht großartig anders als vorher, nur eben um viele Eindrücke reicher und glücklich, uns einen Lebenstraum erfüllt zu haben. Momentan ist alles noch etwas neu und ungewohnt, obwohl alles so vertraut ist. Zuerst kommen nun die Herausforderungen des neuen Alltags.

Wir sind froh, dass wir mit Eurer Hilfe der Zirkusschule Benposta Venezuela 1000€ übergeben konnten. Vielen Dank! Wir werden weiterhin Spenden für das gute Projekt sammeln und annehmen, denn im Sommer wird die Verantwortliche von Benposta Venezuela bei uns zu Gast sein. Wir hoffen auch, einen kleinen Beitrag für eine künftige Zusammenarbeit zwischen Benposta Venezuela und Kolumbien geleistet zu haben, indem wir die Leitung beider Einrichtungen (wieder) zusammen gebracht haben.
Spätestens nach den Erfahrungen in Venezuela und Kolumbien wissen wir in jedem Fall besser zu schätzen, was wir zu Hause haben! Der Lebensstandard, die Sicherheit und Stabilität in Europa sind Werte, die wir allzuoft viel zu selbstverständlich hinnehmen. Wir schaffen es immer wieder auf sehr, sehr hohem Niveau zu klagen und die Relation aus dem Auge zu verlieren.

Außerdem ist ja bekannt: „Nach der Reise ist vor der Reise!“ Zwar wird es vorerst nicht mehr so lange und so weit weg gehen, aber ein paar Ziele stehen in dem Jahr schon noch an… Jetzt wird allerdings erst einmal der schöne Frühling zu Hause genossen. 😉

Kajaker zu Hause im Frühling

Kajaker zu Hause im Frühling

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Eine Antwort auf Kajaker zu Hause oder Fazit einer Weltreise

  1. The Man sagt:

    Willkommen zurück!

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