Kajaker versucht sich am Seekajaken in Melbourne

Schwups ist die erste Woche in Melbourne vorbei… Neuseeland ist schon fast wieder „weit weg“, sowohl zeitlich als auch örtlich gesehen. Ich werde sicherlich noch einiges nachtragen, denn wir haben auch nach dem Dobtutful Sound noch sehr viel gesehen! Mehr dazu bei Gelegenheit…

Im ersten Moment war die riesige Metropole Melbourne (nach Sydney zweitgrößte Stadt Australiens) fast wie ein Schock nach Neuseeland. Alleine Melbourne hat mit über 4 Millionen Einwohnern fast so viele Einwohner wie ganz Neuseeland!!!

Vor der Arbeit am Dienstag, hatten wir die Möglichkeit eine Runde Seekajakfahren auszuprobieren – so wie es einige Aussies machen. Man trifft sich am (Strand- und) Hafen von Melbourne und paddelt mit den Seekajaks eine Runde durch den Hafen, duscht sich und fährt in die Arbeit! Morgensport etwas anders. Tja das, geht natürlich nur, wenn man in der Nähe vom Meer lebt und nur eine begrenzte Anfahrt hat. Leider in unseren Gefilden nicht so einfach… Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben!

In jedem Fall war es verdammt witzig und hat Spaß gemacht. Fotos gibt es natürlich keine, denn die Kamera hätte den Trip nicht überlebt 😉 Im Unterschied zu den Wildwasserkajaks, in denen ich bislang gefahren bin, sind die Seekajaks (zumindest die, die wir dort probiert hatten) mehr auf Geschwindigkeit ausgelegt. Sie sind schmaler als die Wildwasser Kajaks und haben hinten eine Finne, die man mit den Füßen steuern kann. Somit paddelt man einfach mit dem Paddel immer gleichmäßig voran und man steuert mit den Füßen. Außerdem fand ich das Seekajak extrem wackelig im Vergleich zum Wildwasserkajak. Nach den ersten paar Paddelschlägen lag ich auch schon im Wasser. Quer zu den hereinkommenden (wohlgemerkt sehr kleinen) Wellen zu fahren ist wohl nicht gerade der leichteste Einstieg. Aber mit ein paar Erklärungen und Tipps von den Profis ging’s dann schon ganz gut und der Spaßfaktor stieg mit jedem Paddelschlag und erfolgreich gedrehten kleinen Runde im Hafen (auch quer zu den Mini-Wellen).

Seekajak fahren im Hafen von Melbourne

Seekajak fahren im Hafen von Melbourne

Fazit Seekajak fahren im Hafen von Melbourne:

Es ist gar nicht so einfach wie ich gedacht hatte, aber es macht irre Spaß. Ich hatte Seekajakfahren ehrlich gesagt voll unterschätzt. Je nach Kajak braucht es einiges (mehr) an Übung, aber man kommt dafür auch schneller voran. Das Meer und die Wellen stellen ganz andere Anforderungen an Geschick und Ausrüstung als Wildwasser und man braucht nicht wirklich einen Helm 😉 . Wir hatten nur das Material (Kajak und Paddel) für 15$ AUS (ca. 10€) pro Person von Peakadventure gemietet für die Session. Es werden von dem Anbieter aber auch richtige Kurse, Gruppen- und Einzel-Coachings angeboten…

Für die morgendliche Kajaksession muss man vielleicht früh aufstehen, aber es lohnt sich in jedem Fall! Eine tolle Aktion und hoffentlich nicht das letzte Mal, dass wir in einem Seekajak paddeln konnten!

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