Goldener Herbst am Ludwigskanal

Halloween mal andersEin Spaziergang am „Ludwigskanal“ rund um Worzeldorf im goldenen Herbst bei Sonnenschein ist anscheinend unglaublich beliebt. Es ging heute fast zu wie am Nürnberger Plärrer nach einem Clubsieg…
Man muss zugeben, dass der „Alte Kanal“ nicht nur dann ein wirklich schönes Eck von Nürnberg ist, wenn sich die Bäume bunt färben! Er ist nicht umsonst ein überaus beliebtes Naherholungsziel und steht auch nicht umsonst unter Denkmalschutz.

Goldener Herbst am "Alten Kanal"

Goldener Herbst am „Alten Kanal“ bei Worzeldorf, Nürnberg

Aber gerade im Herbst ist es an dem historischen Kanal besonders schön, um mal frische Luft zu schnappen und die Seele baumeln zu lassen. Mit viel Fantasie kann man sich sogar noch die Pferde vorstellen, wie sie die Schiffe gezogen haben müssen. Der Ludwig-Donau-Main-Kanal ermöglichte eine schiffbare Verbindung zwischen der Nordsee und dem Schwarzen Meer. Ein richtig internationales, europäisches Projekt! Die Ingenieure haben mit dem Kanalbau zwischen 1836 und 1846 eine Meisterleistung vollbracht, eine interkontinentale schiffbare Verbindung. Ein engagierter Kajaker hätte so nicht nur die 174km lange eigentliche Kanalstrecke padeln können sondern insgesamt 3500km ohne aussteigen zu müssen. Apropos, gibt es schon jemanden, der das mal versucht hat über den neuen Kanal? Wär ja auch mal ein cooles Projekt… 😉

Mit einer Kamera bewaffnet findet man überall auch etwas Abseits des Hauptweges tolle Motive. Hier ein paar schnelle Schnappschüsse:

 

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Ein Wunder – Ein neues Leben

Ein Wunderkajaker-bauch
Die Kajaker haben Nachwuchs bekommen! In der ersten Septemberhälfte 2016 fand dieses großartige Lebensereignis statt. Wir durften das Wunder des Lebens hautnah erleben und haben uns über den ersten Schrei der neu geborenen Kajakerin mit dem Namen Anna Laura freuen können. Der erste Weg ist bekanntlich für Mutter und Kind ziemlich schmerzhaft, anstrengend und beschwerlich. Aber es ist vielleicht wie vieles im Leben: Gut Ding braucht Weile und ohne Fleiß kein Preis… Gleichzeitig ist es aber auch ein riesiges Geschenk, wenn die Geburt ohne größere Komplikationen für Mutter und Kind über die Bühne geht, beide wohlbehalten sind, und ein neuer Star ins Rampenlicht tritt.

Ein neues Lebenmein-erster-schritt
Die neue Erdenbürgerin hat mit ihren kleinen Füße unsere Herzen in riesigen Schritten erobert! Ein neues Leben nicht nur für die Kleine, sondern auch für uns Eltern. Unser alter Alltag ist völlig auf den Kopf gestellt und wir lernen schon jetzt wichtige Lektionen für´s Leben von unserer kleinen „Lehrmeisterin“:

  • Stressresistenz: Cool bleiben auch wenn das Kind schreit!
  • Teamwork: Wann macht wer was?
  • Gehirntraining: Rätseln, was hat das Kind denn jetzt? Was braucht es?

Nicht zuletzt nun noch ein paar philosophische Gedanken zu Kindern:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931

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100 km wandern auf dem Altmühltal-Panoramaweg

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Kajaker auf dem Altmühltal Panoramaweg

Auch wenn der Kajaker gerne auf der Altmühl im Boot gesessen hätte, geht es diesmal auf dem heimatlichen Qualitätswanderweg zu Fuß von Gunzenhausen bis Eichstätt. Der 5-Tages-Trip ist einfach und unkompliziert von Nürnberg aus mit dem Zug zu erreichen. Die ca. 100km Wanderstrecke sind das erste Drittel eines überaus lohnenden Panoramawegs, der sich entlang der Altmühl bis nach Kehlheim schlängelt.

Der Weg ist hervorragend ausgeschildert und es gibt auf jeder Tagesetappe ausreichend Einkehrmöglichkeiten sowie interessante Sehenswürdigkeiten. Wir hatten die Gästehäuser im Vorfeld telefonisch reserviert, logistisch also alles ein Kinderspiel!

1. Etappe: Von Gunzenhausen bis Spielberg 13,7 km 3,45 Std.

Das erste Stück eignet sich sehr gut für einen gemütlichen Einstieg in die Tour. Wenn man nicht vorher im Altmühlsee baden gehen möchte oder sonst in Gunzenhausen noch Dinge besichtigt, reicht die Anreise am frühen Nachmittag völlig. Schon in drei Stunden erreichen wir drei Wanderburschen unser Tagesziel: Gästehaus Remberger in Spielberg. Ein sehr freundliches und hilfsbereites Rentnerehepaar mit süßen Baby-Kätzchen überlässt uns ihre gemütliche Ferienwohnung, bei der natürlich auch ein Willkommensbier bereit stand! Von allen Unterkünften bei der Tour war es hier am günstigsten und hatte mit Abstand das beste Frühstück. Wie wir finden: Ein echter Volltreffer und auch für einen etwas längeren Aufenthalt nur zu empfehlen! In Spielberg erfahren wir als „Dahergelaufene“ auch echte Nachbarschaftshilfe. Einer von uns fragt Rembergers in der Dämmerung nach einer Wundsalbe, um schmerzhafte Reibestellen zwischen den Beinen zu besänftigen… Er bekommt prompt eine frische Salbe von der Nachbarin, die plötzlich im Hof steht. Sie hatte durch ihr offenes Fenster zufällig seine Frage gehört. Das nennt man Hilfsbereitschaft! :)

2. Etappe: Von Spielberg bis Treuchtlingen 32,3 km 10 Std.

Wir laufen zwei Tagesetappen auf einmal, um früher in Treuchtlingen zu sein, wo ein weiteres Wandermitglied zu uns stoßen wird. Nach dem überaus leckeren Frühstück um 7:30 Uhr geht es eine Stunde später bei herrlichem Sonnenschein los. Das erste kleine Highlight ist die Aussicht vom „Gelben Berg“. Mit etwas mulmigem Gefühl müssen wir an einem sich im Dienst befindlichen Schäferhund vorbei, der direkt vor uns auf der Panoramabank sitzt und uns kritisch begutachtet…

Aussicht vom "Gelben Berg"

Aussicht vom „Gelben Berg“

Pünktlich um 12 Uhr mittag kehren wir in Wolsbronn im Gasthaus Steinerne Rinne ein und stärken uns ordentlich für die restlichen zwei Drittel des noch vor uns stehenden Weges! Das nächste Highlight ist dann selbstredend: Die Steinerne Rinne. Dieses 130 m lange und bis zu 1,6 m hohe Naturdenkmal ist natürlich ein perfekter Spielplatz für den Kajaker:P7300082

Wildwasserfahrt in der Steinernen Rinne

Nach dieser Erfrischung für den Kajaker geht es noch ein Stück streng bergauf, dann später wieder etwas bergab und noch einmal ordentlich bergauf nach Auernheim. Dort hätten wir es normalerweise schon geschafft, wenn wir uns nicht noch die nächste Tagesetappe vorgenommen hätten… Die insgesamt 520m Aufstieg und 500m Abstieg der eigentlichen Strecke sind zwar sehr gut machbar, aber ein wenig Kondition muss man doch haben! Besonders bitter war als wir schwitzend und keuchend, von Blasen und „Wölfen“ geärgert (jedoch durch die Wundsalbe gut gezähmt), auf den letzten Meter vor Auernheim von einem Sportwanderer locker, in leichtem Schritte überholt wurden. Pikantes Detail ist, dass er morgens ebenfalls um 8:40 Uhr gestartet ist, allerdings von GUNZENHAUSEN! Ordentlich demotiviert gönnen wir uns an der Keltenschanze erst einmal ein Eis und füllen die Trinkwasservorräte für den „Endspurt“ nach Treuchtlingen. Nach 9 Stunden reiner Laufzeit kommen wir erschöpft in dem Gästehaus Frankenstube an, wo wir auch herzlich begrüßt wurden. Am „Stadtstrand von Treuchtlingen“ lassen wir den Tag mit griechischem Essen und fränkischem Bier ausklingen. Das leckere Wettelsheimer Märzenbier wartete in der Gaststube vergebens, die direkte Bettschwere war an diesem langen Lauftag deutlich stärker!

3. Etappe: Von Treuchtlingen nach Solnhofen 17,6 km 5,15 Std.

Ein neuer Wandergeselle bringt frischen Wind in unsere Truppe, der die Idee eines gemütlichen Pausentages in der Altmühltal-Therme in Treuchtlingen mit anschließender Zugfahrt nach Solnhofen gar nicht erst konkreter werden lässt. Die erste Tageshälfte ist noch alles schick. Auf halbem Wege kann man bei den Pappenheimern auch richtig lecker Essen z.B. im „Grünen Baum“.  Danach fängt es leider zu regnen und gewittern an, so dass wir wetterbedingt lieber auf das nicht vorhandene Panorama verzichten, um im Tal sicherer und schneller auf dem Radweg vorwärts zu kommen. Es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Ausrüstung… Wobei wir den Eindruck hatten, dass wir auch ohne Regenhose und -jacke genauso nass geworden wären. Wir verbuchen es einfach unter „Erlebnis“ und „geschafft“! Wir hatten eigentlich geplant, dass die Unwetterfront nördlich an uns vorbei zieht und wir trocken bleiben, nur hat die sich nicht an den Plan gehalten, blöd gelaufen.
Nach insgesamt ca. 4 Stunden Nettolaufzeit erreichen wir Solnhofen. Zufällig kommt uns der neue vierte Wanderer entgegen, der uns von hier noch bis nach Eichstätt begleiten wird. Dann checken wir in unser Gästequartier ein, entledigen uns der nassen Klamotten und gehen zuerst Kaffee trinken. Der Tages-Gastwanderer verabschiedet sich zum Zug und wir gehen zum Abendessen in der „Alten Schule“.  Der urgemütliche Biergarten war wirklich mal eine Schule und lohnt einen Abstecher, auch wenn er nicht ganz zentral liegt, da der Wirt einfach seinen Job versteht und die Küche sehr gut und günstig ist.
Auch hier in der Ferienwohnung hat man an uns gedacht und Bier für uns hinterlegt (auch im Kühlschrank!). So konnten wir mit einem kühlen Getränk noch den Sternenhimmel diskutieren.

4. Etappe von Solnhofen nach Dollnstein 20 km 6,30 Std.

Solnhofer Bodenplatten sind wohl weltbekannt, aber auch die Fossilienfunde aus der Region wie z.B. der Archeopteryx, einem Urvogel, haben internationale Anerkennung gefunden: „Die Archaeopteryx-Funde bei Solnhofen in den 1860er Jahren waren der erdgeschichtlich früheste Beleg für Federn eines Wirbeltiers. Dass sie bereits deutliche Merkmale von Vögeln, aber auch noch solche von Reptilien bzw. Sauriern besaßen, machte Archaeopteryx zu einem wichtigen Indiz für die Richtigkeit der Darwinschen Evolutionstheorie (Wikipedia).“

 

Kajaker auf einem "Apostel"

Kajaker auf einem „Apostel“

Ehrlicherweise muss man gestehen, dass es bislang wohl die schönste Tagesetappe ist.  Wir hätten in Solnhofen noch eine Ausstellung besichtigen können, jedoch hat nach dem Frühstück in der Sonne bei uns das Wandern Vorrang. Die zwölf Apostel sieht man auf dem Panoramaweg zwar „nur“ von oben, aber der Blick auf die Altmühl, die Felsen und auf das Tal ist einfach wunderschön!
Später stehen wir nach einem kleinen Anstieg unverhofft mitten im Betriebsgelände der Solnhofer Bodenplattenfirma und gönnen uns in der Betriebskantiene „Schnorgackl“ pünktlich zum Mittagshorn eine gemütliche und unschlagbar günstige Mahlzeit. Im Gastraum hängt der „Solnhofener Teufel“, eine besonders schöne Steinplatte, in der man einen Teufel mit Hörnern erkennen kann, wie mir ein Mitarbeiter freundlich erläutert (siehe Bild). Auch heute noch sind alle Platten übrigens Handarbeit und werden mit Hammer und Meißel aus dem Steinbruch gelöst!
Anschließend geht der Weg weiter nach Mörnsheim. Ein herrliches Panorama gibt den Blick in das Gailachtal frei.

Panorama Mörnsheim

Panorama Gailachtal bei Mörnsheim

Wir wählen natürlich trotz Blasen an den Füßen und diversen (kontrollierten) Wölfen NICHT die Abkürzung nach Altendorf, sondern nehmen die 3,5km Schleife  über den Schloss- und den Kohlberg mit, denn der Weg ist das Ziel. So sehen wir Mörnsheim noch einmal von der anderen Bergseite und die Burgruine von hinten. An einer Pause bei der Hammermühle in dem einladenden Biergarten kommt man einfach nicht vorbei, denn 2/3 der Tagesetappe sind hier geschafft. Auch hier war die Versuchung groß, die Wanderschuhe einfach mit Kanus zu tauschen, um uns das letzte Stück einfach gemütlich von der Altmühl tragen zu lassen…

5. Etappe: Von Dollnstein nach Eichstätt 17km  5,15 Std.

Auch die letzte Etappe absolvieren wir ca. eine Stunde schneller als im Wanderführer angegeben und gönnen uns in dem sehr guten Hotel Restaurant „Schönblick“ ein leckeres Abschulssessen. Der Name macht dem Hotel alle Ehre, denn man hat von hier aus einen super Blick auf die Willibaldsburg von Eichstätt, wo unser Heimaturlaub sein Ende findet. Auf Sightseeing verzichten wir und steuern in der Stadt noch einmal einen Biegarten für ein kühles Abschlussgetränk an.

Die Wanderung ist absolut empfehlenswert und lohnt auch für Menschen mit einer weiteren Anreise!
Ein herzliches Dankeschön an alle Mitläufer, schee war’s! :)

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Leben im JETZT – zwischen Vergangenheit und Zukunft

Frühling 2016

Kajaker startet in den Frühling

Ziemlich auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, dass der Kajaker zurück im Hafen der Heimat gelandet ist. Die Weltreise ist Geschichte, der letzte längere Urlaub ebenfalls. Er ist inzwischen bereits fast ein halbes Jahr Vergangenheit. Die Zeit der Fernreisen ist (vorerst) vorbei und das ist gut so. Es warten neue Abenteuer zu Hause!
Seit einigen Monaten ist auf der Seite hier Funkstille, also wieder höchste Zeit etwas vom Stapel zu lassen auch wenn ich überhaupt keine Ahnung habe, wer sich hier auf die Seite überhaupt noch verirrt… Gibt es noch Leser von kajaker.de da draußen?

Einer meiner „Vorsätze“ für 2016 ist Achtsamkeit und „Leben im Jetzt“! Es mag etwas sperrig und abgedroschen klingen, aber dahinter verbirgt sich für mich momentan ziemlich viel. Sich das „Hier und Jetzt“ wirklich bewusst machen ist gar nicht so leicht. Einfach nur zu „sein“, so wie man ist. Dankbarkeit für die eigene Gesundheit, Familie und Freunde zu entwickeln. Sich über die kleinen Dinge des Lebens freuen. Dazu gehört auch, sich weder groß Gedanken über die Vergangenheit noch die Zukunft zu machen. Allerdings ist das leider überhaupt nicht so einfach in der Praxis umzusetzen. Wie schnell ist man gedankenverloren oder zerbricht sich den Kopf über das, was kommen mag. Der Alltagstrott hat mich immer viel zu schnell eingeholt. Plötzlich ist das neue Jahr bereits drei Monate alt. Höchste Zeit für mich, mir den Vorsatz wieder ins Gedächtnis zu rufen!

Eine Geschichte, die mich besonders wieder zum Nachdenken gebracht hat, ist die eines Studienkollegen. Ich hatte ihn nach dem Studium aus den Augen verloren. Jetzt habe zufällig mitbekommen, dass Jochen an einer schweren Krankheit leidet. Sein Körper baut diverse Umweltgifte aufgrund von mehreren Gendefekten nicht mehr richtig ab. Er ist auf teure Blutwäschen angewiesen. Die Krankenkasse übernimmt die Behandlungskosten für diese speziellen Therapiemaßnahmen nicht. Dadurch steht er kurz vor dem körperlichen und finanziellen Ruin. Er ist nun auf Spenden angewiesen. Wer ihm helfen möchte: Hier gibt es einen Film zu Jochen´s Geschichte und die Möglichkeit zu spenden. Vielleicht gibt es den ein oder anderen Leser, der ihm ein Ostergeschenk machen möchte.

Frühlingspalmkätzchen

Frühlingspalmkätzchen

Heute Nacht wird uns mit der Zeitumstellung wieder eine Stunde gestohlen. Die Zeit, die es nicht gibt! 😉 Da wird es natürlich schwierig mit dem guten Vorsatz, wobei ich da ohnehin schlafen werde…  In jedem Fall ist der Frühling wieder eine wunderbare Möglichkeit für meine Achtsamkeitsübung und meinen guten Vorsatz. Mal sehen was in der kommenden Zeit so alles entsteht, wächst und blüht! Ich versuche ganz besonders achtsam zu sein. Heute habe ich mich schon auf den Weg gemacht und diese Palmkätzchen gefunden.

Was waren deine Vorsätze und wie steht es damit nach drei Monaten im neuen Jahr?

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Sri Lanka oder die Perle des Indischen Ozeans

PA181382Nach der Woche Malediven wollten wir noch etwas Kultur und Abwechslung erleben und haben deswegen eine 6-Tages-Rundreise durch Sri Lanka gebucht. Erste Station und Start war Hotel Mount Lavinia. Es ist mit seiner 200-jährigen Geschichte eines der ältesten Hotels des Landes. Schon bei der Anfahrt wird man überwältigt von dem eindrücklichen Kolonialstil des Gebäudes… Nach den Malediven konnte uns der „Privatstrand“ des Hotels natürlich nicht vom Hocker hauen, aber dafür haben wir den Blick beim Frühstück umso mehr genossen. Auch das Essensbuffet war hervorragend und hat keine Wünsche offen gelassen!

Die Rundreise war relativ anstrengend und eine neue Erfahrung für uns. Wir hatten noch nie so eine Rundfahrt in so einer großen Gruppe mitgemacht. Unsere Reisegruppe bestand bunt zusammengewürfelt aus 17 Teilnehmern von Jung bis Älter aus ganz Deutschland . Jeden Morgen gegen 6:30 Uhr der Weckruf, damit alle pünklich und fertig gefrühstückt um 8:00 Uhr im Bus sitzen konnten. So wurden wir von einem Highlight zum nächsten gefahren. Allein die Blicke aus dem Bus und von der Straße sind ein kleines Abenteuer für sich. Tee ist einer der größten Wirtschaftsfaktoren von Sri Lanka. Der Besuch einer Teefabrik mit entsprechender Verkostung war dementsprechend ein fester Programmpunkt:

Kulturell hat Sri Lanka auch extrem viel zu bieten. Wir haben viele verschiedene Buddha-Statuen und -Tempel gesehen. Den Auftakt bildete der Dover Tempel mit seiner über 2000 Jahre alten Geschichte. Die in den Fels geschlagene Buddha-Statue und der kleine, aber mit vielen alten Malereien verzierte, Tempel hat einen ganz besonderen Charme.

Der Zahntempel in Kandy war der zweite Tempel, den wir auf der Rundreise besichtigt haben. Die heilige Stadt Kandy ist mit seinem Tempelbezirk seit 1988 Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Leider haben wir von der Stadt nicht viel gesehen, da es die ganze Zeit in Strömen geregnet hat. Gemäß der Überlieferung wird in dem Tempel der linke Eckzahn von Buddha aufbewahrt, im dem die spirituelle Kraft Buddhas gespeichert ist. Demnach besitzt der Zahn die Fähigkeit als REGENMACHER zu wirken. Der Zahn ging durch die Hände vieler indischer Könige, die als Beschützer des Zahnes respektiert wurden, weil die Reliquie religiösen Beistand und Sicherheit vor Dürre bedeutete! Das können wir somit bestätigen, noch nie waren wir innerhalb so kurzer Zeit so nass geworden!

Wir haben in Europa Garderoben für Jacken und Mäntel in Sri Lanka gibt es Garderoben für Schuhe! In den Buddha-Tempeln müssen die Schuhe leider draußen bleiben. Da es aber viele wild lebende Affen gibt und damit die Schuhe von den Kollegen nicht geklaut werden gibt es vor den großen Tempeln entsprechend Schuh-Garderoben! Kurios, aber durchaus sinnvoll! :)

Ein ganz anderes Highlight waren die Wolkenmädchen auf dem Löwenfelsen von Sigirya. Die 18 erhaltenen von den einst 500 vollbusigen Schönheiten befinden sich auf dem Fels gemalt in 100 Metern Höhe in einer Nische des 200 Meter hohen Granitmonolithen, auf dem einstige Königspalast von Kassapa stand. Die gut 1600 Jahre alten himmlischen Nymphen faszinieren sowohl durch die erstaunlich gut erhaltenen Naturfarben als auch ihrer schmalen Taillen und prallen Brüste. Aber die Geschichte zu dem Luxuspalast liest sich wie ein Kriminalroman: Der König Kassapa riss im Bruderkampf den Thron an sich und mauerte seinen Vater lebendig ein. Der kunstverliebte König ließ die Festung auf dem Felsen errichten, um vor Angriffen seines Bruders geschützt zu sein. Der Eingang zum Felsenpalast ging durch das Maul eines Löwen. Heute sind von dem Löwen nur noch die Pranken erhalten, aber die Schwimmbäder des Luxuspalastes auf dem Felsplateau sind noch gut zu erkennen. Faszinierend, wie die es damals geschafft haben, die Baumaterialien auf den Monolithen zu bekommen! Der Ausblick von dort oben ist herrlich.

Es ist fast unmöglich DAS Beste der Rundreise auf einen Punkt zu bringen. Dafür waren die Programmpunkte einfach zu unterschiedlich. Das Elefantenwaisenhaus, das am letzten Tag noch auf der Agenda stand war nach den ganzen kulturellen Highlights eine sehr schöne Abwechslung. Es ist sehr beeindruckend und ein tolles Erlebnis, so viele dieser majestätischen Tiere aus der Nähe zu beobachten!

Nach der Rundreise ging es noch eine Runde in ein Ayurveda-Hotel zur Entspannug von dem anstrengenden Trip und der Rückreise. Die Kombination Sri Lanka und Malediven lohnt sich unserer Meinung sehr, so lohnt sich die weite Anreise aus Deutschland. Wir bekamen so in den etwas mehr als zwei Wochen Urlaub unheimlich viel geboten und sind sehr dankbar darüber!

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Traumurlaub auf den Malediven

PA161078ENDLICH! Der lang ersehnte Traumurlaub auf den Malediven ist Wirklichkeit geworden. Mehr als ein halbes Jahr mussten wir darauf warten, aber das Warten und die Vorfreude haben sich gelohnt. Wir haben uns für Kuramathi entschieden, weil es eine der größten Inseln ist bei der man nicht gleich in 10 Min. um die ganze Insel gelaufen ist. Außerdem war uns wichtig, dass dort auf Umweltschutz und nachhaltigen Tourismus Wert gelegt wird, was sonst generell auf den Malediven leider nicht so der Fall ist! Von den fast 1200 Inseln des islamischen Staates sind nur 220 von den Einheimischen bewohnt und 87 weitere werden für den Tourismus genutzt.

PA110034Schon allein die Anreise war sehr spannend, da wir vom Hotel ein Upgrade auf den Transfer mit dem Wasserflugzeug bekommen haben. Bei dem 15 minütigen Flug konnte man schön die Hauptstadt Male sowie die Inseln rund um die Hauptstadt von oben bewundern. Die teilweise kreisrunden Atolle sehen einfach faszinierend aus. Man konnte aber auch deutlich die Müllinsel erkennen, auf der der ganze Müll der Malediven verbrannt wird (wenn er nicht einfach in das Meer geworfen wird…).

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Der absolute Hammer ist natürlich die atemberaubende Unterwasserwelt, die man am einfachsten beim Schnorcheln erleben kann. Direkt an dem Hausriff kann man von Clownfischen, über Riffhaie bis hin zu Rochen und Seeschildkröten alles Entdecken. Es fühlt sich an, wie schwimmen in einem riesigen Aquarium. Sehr eindrücklich war ein Schnorchelgang bei dem ich plötzlich mitten in einem Fischschwarm von vier ausgewachsenen Riffhaien umgeben war. Angeblich sind die Riffhaie zwar ungefährlich für Menschen, aber irgendwie ist es doch unheimlich, wenn man in deren Element zwischen deren potentieller Beute schwimmt…

Aber auch sonst gibt es einiges zu entdecken auf Kuramathi. Es gibt ein Eco-Zentrum, in dem unter anderem ein Walskelett ausgestellt ist. Dort werden auch einige Vorträge über das Riff und seine Bewohner angeboten und man kann sich direkt bei der angestellten Meeresbiologin qualifiziert informieren. Den Spaziergang über die Insel macht ein „Botanic Walk“ und ein „Nature Walk“ kurzweilig und informativ.
Hier ein paar Eindrücke vom Reiher, zur Eidechse bis hin zum Einsiedlerkrebs und natürlich viel Palmen und Strand!

Das Essen auf Kuramathi ist sehr abwechslungsreich und absolut lecker! Jeden Tag wechselt das Buffet thematisch und ist immer sehr schön angerichtet und dekoriert. Viele der Lebensmittel werden sogar auf der Insel selber angebaut und müssen nicht erst aufwändig importiert werden. Auch durch die eigene Wasseraufbereitungsanlage, die das Tafelwasser für die Insel in Glasflaschen abfüllt, spart Kuramathi ca. 300.000 Plastikflaschen. Das Eco-Centre und die Insel wurden von TUI mehrfach für das Engagement zum Schutz der Korallenriffe ausgezeichnet.
Ich hatte mich für eine Tour der Meerwasser-Entsalzungs-, Recycling- und Kläranlage der Insel angemeldet. Da sonst keiner an der Führung interessiert war, bekam ich sie kurzerhand exclusiv und zwar direkt vom Hotel-Chef der Insel!

Der kurze Besuch auf der Nachbarinsel Rasdhoo war auch ganz interessant. Man sieht deutlich, dass hier nicht hunderte Gärtner jeden Tag überall sauber machen, die Wege kehren und den Müll entsorgen! Bei einem einheimischen Künstler haben wir ein paar von ihm handgemalte Souvenirs gekauft und den Frauen bei einem komischen Sport zugesehen. Dabei schmettern die Frauen einen Tennisball rücklings über ein Tennisnetz und die Mannschaft, die hinter dem Netz steht muss wohl versuchen den Ball zu fangen… Bizarr! Auf der 400m x 500m großen Insel ist logischerweise alles perfekt zu Fuß zu erreichen, wozu man dort ein Motorrad braucht erschließt sich mir irgendwie nicht ganz. Es ist wohl eher ein Statussymbol als Fortbewegungsmittel.

Am letzten Tag auf den Malediven hatten wir noch genügend Zeit, die Hauptstadt Male kennen zu lernen. Es ist eine wirklich verrückte Stadt und die heute am dichtesten besiedelte Stadt der Welt. Auf den nicht einmal 6km² leben ca. 123.000 Einwohner (eine Vergleichbare Bevölkerungsdichte wie Manhattan)! Umgeben von Korallenriffen besteht die Insel aus Hochhäusern und Motorrädern. Sie liegt gerade einmal 1m über dem Meeresspiegel und ist wohl weitgehend frei von Drogen, Alkohol und Glücksspiel. Die Strafen für Alkohol Besitz und Verkauf sind ziemlich drastisch: Bis zu 25 Jahre kann man bekommen, eine fast so Strafe wie bei Mord! Das Gefängnis ist – wie soll es anders sein – eine eigene Insel unweit der Haupstadt; quasi das Alcatraz der Malediven.
Eigentlich kann man auf Male alles zu Fuß in maximal 20 Minuten erreichen, aber wer etwas auf sich hält, kauft sich natürlich ein Auto! Warum also Laufen, wenn man fahren kann? Außerdem zahlt man hier 200% Luxussteuer auf den Auto-Preis und es gilt inselweit die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Die längste Strecke, die man geradeaus fahren kann sind die 1,8km quer über die Insel. Anscheinend gibt es ein paar Superreiche, die sogar einen Porsche, Ferrari oder Lamborghini haben… Das macht natürlich anscheinend extremen Eindruck, aber meiner Meinung nach nur sehr begrenzten Sinn! Dort hat aber zumindest jeder Mann – wenn es zu einem Auto nicht reicht – immerhin ein Motorrad, für das man ebenso 100% Einfuhrzoll hinlegen muss. Es gibt wohl angeblich auf der Insel 30.000-40.000 Motorräder! Irgendwie Wahnsinn, oder? Amsterdam mit seinen unzähligen Fahrrädern ist cooler!

Leider geht auch der schönste Urlaub einmal zu Ende. Bade- und Schnorchelurlaub auf Kuramathi ist in jedem Fall zu 100% zu empfehlen! In jedem Fall sollte man aber „All inclusive“ buchen, da man sonst für jedes Getränk sehr, sehr teuer bezahlen muss.

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Nürnberger Naherholung am Ludwigskanal und Jägersee

Kajaker am Jägersee

Kajaker am Jägersee

Nürnberg wurde unlängst weltweit die zweithöchste Lebensqualität im Preis-Leistungs-Verhältnis attestiert! Das freut mich als Nürnberger natürlich sehr. :)  Auch das Naherholungsgebiet mit dem Ludwigskanal und dem Jägersee trägt sicherlich einen Beitrag dazu.
Gerade jetzt im Herbst lohnt es sich wieder besonders. Ich hab also schnell mal das tolle Wetter ausgenutzt, mir den Foto und das Mountainbike geschnappt.

Ein Ausflug mit dem Fahrrad zur Waldschänke Bruckkanal ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Neben günstigem Essen kann man sich auch nur eine Radlerhalbe für 2,70 Eur gönnen. Nach etwas sportlicher Betätigung sind wir da ganz schnell bei der gefühlten höchsten Lebensqualität, natürlich weltweit! 😉

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Nächster Teil von München nach Venedig oder einmal quer durch Tirol

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„Kajaker“ an der Isar im Hinterautal

In diesem Jahr ging es dort los, wo wir im letzten aufgehört haben. Von Scharnitz (964m) sind wir die 19,3km das Hinterautal zum Hallerangerhaus (1768m) gelaufen.  Es geht gemütlich einen Schotterweg lang, vorbei an vielen Steintürmchen und an den schönen Isarquellen. Leider war uns nicht bewußt, dass die Strecke eine Mountainbike-Autobahn ist…  Der größte Teil der 800 Höhenmeter kommt erst ziemlich spät nach ca. 14km. Da geht’s dann ziemlich steil bergauf und das haut richtig rein! Auf der Hütte gab’s lecker Bierchen und gemütliches Abendessen draußen in der Abendsonne. Eine gute Entschädigung für die Mühen!

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Morgenblick vom Balkon im Gasthof Mühle

Die nächste Tagesetappe sollte die längste und anstrengendste werden. Wir hatten und nämlich noch einen Teil der folgenden Tagesetappe eingeplant, um in einem kleinen Alpengasthof „Gasthof Mühle“ zu übernachten. Insgesamt standen ca. 22km wandern mit 1600m abstieg und 800m Aufstieg auf dem Programm! Daher sind wir „schon“ um 8 Uhr morgens aufgebrochen. Überpünktlich zum Mittagessen um 11:30 Uhr sind wir in dem Gasthof St. Magdalena eingekehrt. Nach der Kaffeepause in Fritzens um 15:30 Uhr waren wir zwar schon ziemlich K.O., mussten aber noch die letzten 2,5h durchhalten. Ein letzter anstrengender Aufstieg vor dem wohlverdienten Abendessen. Schöne Zimmer mit herrlichem Blick vom Balkon und eine Dusche im Zimmer runden den Tag ab.

An der Lizumerhütte (2019m)

Nachmittagssonne an der Lizumerhütte (2019m)

Für die Etappe zur Lizumer Hütte hatten wir ja am dritten Tag schon einen Teil geschafft, so dass es „nur“ noch 5 Stunden ca. 1000 Höhenmeter bergauf zu bewältigen galt. Entspannt sind wir um 10 Uhr aufgebrochen um uns Mittags im Gasthaus Hanneburger zu stärken. Die letzten 3 Stunden waren anstrengend und schweißtreibend, da es auch sehr heiß war. Aber wir wollen uns mal nicht über das herrliche Wetter beschweren! In der angenehmen Abendsonne haben wir von Wandergenossen noch wertvolle Tipps für die weitere Etappenplanung bekommen (Danke Ben!). Der ursprüngliche Plan für die Wanderung zum Tuxer Jochhaus wurde so schnell geändert in eine Tageswanderung auf den Geier-Gipfel (2875m). Wir sind nun eine weitere Nacht auf der Lizumerhütte geblieben, da die Rückreise von Scharnitz von hier aus extrem viel leichter ist (Stichwort Shuttle-Service zum Bahnhof Fritzens/Wattens direkt von der Hütte!).

Panorama vom Geier Joch (2725m)

Panorama vom Geier Joch (2725m)

Gesagt – getan. Die Tageswanderung auf den Geier war der krönende Abschluss und Höhepunkt der Reise: Wir hatten nicht nur den höchsten Punkt unserer bisherigen Etappen erreicht, sondern auch den bislang schönsten Ausblick! Der Tuxer Gletscher in der Ferne, der Junsee (der übrigens eine angenehme Erfrischung bei der Hitze war! 😉 ) gleich zu unseren Füßen und wunderschönes Alpenpanorama wohin man auch sieht.
Da hat sich alle Anstrengung mehr als gelohnt. Man kann nur sagen: Sehr empfehlenswert!

Ein paar weitere Bilder und Eindrücke von der Wanderung fast quer durch ganz Tirol, zeigen welch schönes Fleckchen Erde das ist und welch ein Glück wir mit dem Wetter hatten!

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Kurztrip nach Barcelona

Es ist zwar inzwischen schon wieder fast 3 Monate her, aber der Kurztrip nach Barcelona war sehr schön und verdient mal wieder einen kleinen Eintrag hier. So ein Tapetenwechsel tut immer gut. Wir hatten einen Schnäppchenflug von Nürnberg für ca. 100 Eur pro Person hin und zurück bekommen. Da kann man nix sagen!
Das touristische Highlight war der Besuch der Sagrada Familia. Ich hatte die kunstvolle Kirche schon einmal vor vielen Jahren besichtigt, jedoch war sie da noch lange nicht fertig. Inwzischen ist sie sogar schon eingeweiht, aber noch nicht fertig. Erst zum 100. Todestag von dem Architekten Antonio Gaudi soll der Bau im Jahr 2026 vollendet werden. Mein persönliches Fazit: Eine absolut beeindruckende Kirche, die zurecht eines der Wahrzeichen von Barcelona ist und einen Besuch lohnt.

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Der Kajaker hat eine Traumreise gewonnen!

Gestern war die Verlosung der Radio Gong Traumreise. Fast surreal die Situation am Frühstückstisch um 7:20 Uhr. Guido schallt aus dem Radio: „Ich habe schon ganz schwitzige Hände, weil wir jetzt den Gewinner der Traumreise ziehen.“ Dann Stille und das Telefon klingelt. „Das kann nicht sein, oder?“, denk ich mir noch. Es sind wirklich Guido und Martin am anderen Ende. Ich bekomme fast keinen Ton raus, sag nur „Hallo?“. „Hier sind Guido und Martin…“ Unfassbar, ich hab die Traumreise gewonnen!!!
Zum Glück war gestern nicht der 1. April, sonst hätte ich das nicht geglaubt. Aber es ist wirklich wahr! Der Kajaker geht wieder auf Reise – auf die Malediven! Heute war dann die Übergabe von dem Preis mit Sektempfang und Blumen. Ich bin immer noch ganz neben der Spur und überfordert. Einen Pack Reisekataloge mit vielversprechenden Fotos hab ich auch noch mitbekommen. Nun wird geplant und geträumt… Vielen Dank Radio Gong und Reisebüro Neukam Reba!

Geteilte Freude ist doppelte Freude: Mit dem Gewinn bleibt die Urlaubskasse in diesem Jahr verschont und ich finde das so klasse, dass ich beschlossen habe auch eine ordentliche Spende an Benposta Venezuela zu machen. Im letzten Jahr konnte der Kajaker dank zahlreicher Spenden seiner Freunde und Bekannten schon 1000 Euro an den Kinderzirkus von Benposta Venezuela übergeben. In diesem Jahr soll es also mindestens noch einmal so viel werden und es würde mich extrem freuen, wenn auch in diesem Jahr von Euch etwas hinzukommt!

Wir leben in Fülle. Doch wie muss es sich anfühlen, wenn ich nicht weiß, wie ich für meine Familie nächste Woche das Essen besorgen soll? Wie ist es, wenn mir die Hoffnung fehlt, jemals genügend Geld zu haben, meinen Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen?
Vielleicht hast du in den Nachrichten erfahren, wie schlecht es um Venezuela steht. Was letztes Jahr 100 Bolivares kostete, kostet heute 163 Bolivares. Die zunehmende Armut zwingt immer mehr Indigene Benposta aufzusuchen. Wie gut es die Kinder in Benposta haben, hat sich in Venezuela längst rumgesprochen. Leider stösst das Kinderdorf personell und organisatorisch an seine Grenzen.
Wir werden mit dem Geld Maria Luisa unterstützen, damit sie eine weitere Betreuungsperson anstellen kann. Und sie wird mit Hilfe von Freiwilligen, den Einheimischen und dank Spenden die notwendige Infrastruktur Benpostas erhalten können. Mit unserem Beitrag können viele indigene Familien nachhaltig gestärkt werden. Spenden könnt ihr entweder auf betterplace.org oder per Überweisung. Jeder Euro kommt sicher zu 100% bei Benposta Venezuela an!

Ich bin mal gespannt, wie viel wir insgesamt zusammenbringen und Benposta Venezuela übergeben können!
Ich danke Dir für jeden Euro den Du mit der Welt teilst – TEILEN MACHT GLÜCKLICH, sagt man. Wie ist es bei dir?

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